Steine gegen das Vergessen

Unweit zweier BSMF-Projekte, dem Umbau des ehemaligen Möbelcity Wesner in der Kurmainzer Straße und der Renovierung dreier denkmalgeschützter Häuser in der Badstubengasse, lebten in den Dreißiger Jahren Ernst de Beer und Emma Hainebach. Ernst de Beer bewohnte ein Haus in der Zuckschwerdtstraße, Emma Hainebach lebte am Mainberg. Beide waren Opfer der  nationalsozialistischen Herrschaft, wurden verschleppt und starben im Konzentrationslager.

Die BSMF übernimmt die Patenschaft für zwei Stolpersteine, die Leben und Schicksal dieser beiden Menschen vergegenwärtigen.

Stolpersteine sind 10 cm x 10 cm x 10 cm große Betonquader, auf deren Oberseite eine Messingplatte verankert ist. Auf den Messingplatten werden die Namen und Daten von Menschen eingeschlagen, die während der Zeit des Nationals sozialismus verfolgt und ermordet wurden. Die Gedenksteine vor den Häusern, in denen sie lebten, holen die Erinnerung an sie und an die Gesamtheit der Opfer des Nationalsozialismus in unserern Alltag.

Mehr Informationen zur Initaitive der Stolpersteine in Frankfurt unter www.stolpersteine-frankfurt.de