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Musikantenweg 56 – 58 |
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Umbau eines ehemaligen Gemeindezentrums zu einer Werkstatt für behinderte Menschen Mitten im beliebten Wohngebiet Frankfurt-Nordend liegt das ehemalige Gemeinde- und Pfarrhaus der Luthergemeinde. 2004 wurde die Liegenschaft zur Vergabe im Erbaurecht ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Frankfurter Werkgemeinschaft e.V. (fwg). Statt Abriss plante sie als einzige Teilnehmerin Erhalt und Umnutzung der Gebäude. Seit 2006 befinden sich im ehemaligen Pfarrhaus und Gemeindezentrum nun Räume einer Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung sowie Büro- und Aufenthaltsräume. Die BSMF plante und realisierte den kompletten Umbau unter der Vorgabe der Beibehaltung des Bestands, den Anforderungen an Zweckmäßigkeit und Barrierefreiheit der neuen Nutzung und den Bedingungen eines komplizierten Finanzierungsmodels. Sie erfüllte die Leistungsphasen 1 – 9 der HOAI. |
| Die fwg plante die Erweiterung einer bestehenden, naheliegenden Werkstatt und den Umzug der Geschäftsstelle. Durch den Umbau entstanden 80 Arbeitsplätze auf einer Gesamtnutzfläche von rund 1500 m2. Das Gemeindehaus wurde geringfügig erweitert. Zentral war die Verlegung des Haupteinganges zur angrenzenden Seitenstrasse Nedergässchen hin. Alle Räume des Gesamtkomplexes sind dadurch schneller und unkomplizierter erreichbar und es wurde mehr Nutzfläche gewonnen. Im Untergeschoss wurde ein Bereich zur Warenan- und auslieferung geschaffen. Im Erdgeschoss wurde durch Überbauung einer Stützwand die Nutzfläche erweitert und durch Einhausung des Vordaches der Pausenraum großzügig erweitert sowie eine Küche installiert. |
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Die einzelnen Bereiche der Werkstatt verteilen sich über drei Ebenen. Alle sind durch den Einbau eines Lasten- und Personenaufzuges barrierefrei erreichbar. Hell und freundlich wurden die Gebäude durch vergrößerte Fenster im Untergeschoss, das den Berufsbildungsbereich beherbergt, sowie durch Lichtkuppeln in den Fluren und dem ehemaligen Gemeindesaal. Das Dachgeschoss des ehemaligen Pfarrhauses wurde ausgebaut, die vorhandenen Gauben vergrößert. Dort und im OG befinden sich die Büroräume der Geschäftsstelle des Vereins. Die Gebäudestruktur und Fassaden der Häuser blieben weitgehend erhalten. Durch einen neuen Anstrich wurde das ehemalige Gemeindehaus aus den 80-Jahren farblich hervorgehoben, die Fassade des ehemaligen Pfarrhauses hingegen mit ihren Strukturen und Proportionen wurde bewahrt. |

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist" (Gunter Demning)
Stolpersteine sind ein europaweites Projekt des Bildhauers Gunter Demning, daß die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhält. In über 600 deutschen Städten und in neun weiteren europäischen Ländern hat der Künstler bisher mehr als 28.000 Stolpersteine verlegt.
Stolpersteine sind 10 cm x 10 cm x 10 cm große Betonquader, auf deren Oberseite eine Messingplatte verankert ist. Auf den Messingplatten werden die Namen und Daten von Menschen eingeschlagen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.
Die BSMF übernahm die Patenschaft für zwei Stolpersteine in Frankfurt-Höchst.
Zuckschwerdtstraße 1,
In diesem Haus lebte Ernst de Beer als Untermieter. Es war wohl damals schon für ihn eine billige Notunterkunft. Ernst de Beer, der seit 1911 eine private Handelsschule leitete und selbst unterrichtete, war über die Existenznöte zum Ende der zwanziger Jahre und den üblichen Diffamierungen gegen Juden in der Nazizeit vom geachteten Bürger zu einem Ausgestoßenen geworden. 1936 wurde er in seinem Zimmer tot aufgefunden. Im Totenschein steht: „Nicht aufgeklärt“ und handschriftlich hinzugefügt: „Keine Zeichen einer Verletzung. Fraglich ob Vergiftung.“
Mainberg 13
In diesem repräsentativen Haus wohnte in einer 5-Zimmer-Wohnung der Höchster Amtsgerichtsrat Dr. Emil Lehmann sowie seine Cousine Emma Hainebach, die den Haushalt des geschiedenen Emil Lehmann führte und seinen Sohn Hans Joachim aufzog. Dr. Emil Lehmann war ein geachteter Bürger mit hohem sozialem Engagement. Die Wohnung war ein Treffpunkt für gesellige und anregende Abende mit Literatur und Musik. Da er Weltkriegsteilnehmer mit Auszeichnungen war, konnte er aus rassischen Gründen 1933 noch nicht entlassen werden. Deshalb nahm man seine Nähe zur SPD zum Anlass, ihn aus dem Amt zu jagen. Nach einer Odyssee von Umzügen, lebte er zuletzt in einem winzigen Zimmer in der Wolfgangstraße. Bis zu diesem letzten Umzug war Emma Hainebach bei ihm. Sie kam dann in ein jüdisches Altersheim im Sandweg. Von hier wurde sie 1942 nach Theresienstadt deportiert und von dort aus weiter nach Treblinka, wo die 68-jährige ermordet wurde. Der 70-jährige Emil Lehmann kam ebenfalls 1942 nach Theresienstadt und starb bereits nach einem Monat KZ-Aufenthalt.
Mehr Informationen zur Initaitive der Stolpersteine in Frankfurt unter www.stolpersteine-frankfurt.de

Am 25. Juni 2010 wurde das Lindenviertel zur Operbühne – Studierende und Absolventen der Frankfurter Hochschule für Musik musizierten und spielten auf einer großen Freilichtbühne im Innenhof der McNair-Kaserne: ZAIDE, ein Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart. 
Neubauten in historischen Kontext, Berger Straße 326 bis 330 |
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Bauherr: KEG Planungsumfang: HOAI 1- 9, Struktur:10 Einfamilienhäuser mit Gartengrundstück Wohnflächen: zwischen 120 und 150 m2 Bauzeit: 2009 - 2010 |
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Als Nachverdichtung entstanden zehn Doppelhäuser auf dem historischen Areal "Langer Hof" an der Berger Straße in Frankfurt-Bornheim. Ihre Architektur spricht eine moderne und klare Sprache. In Fisthöhe, Neigung und Ausrichtung der Dächer orientieren sich die Neubauten jedoch an den historischen Bestandsgebäuden und bilden so eine ideale Ergänzung zu diesen. Die zwischen ca. 120 und 150 m2 großen Häuser (Wohnfläche) wurden in Niedrigenergiebauweise erstellt und verfügen trotz der dichten Bebauung jeweils über einen Gartenanteil. |
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Weseler Werft |
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Umgestaltung des vormaligen Werftgeländes zu einem öffentlichen Grünzug und als Hochwasser-Schwemmfläche. Die Weseler Werft wird auch als öffentlicher Kulturraum im Rahmen der Sommerwerft genutzt. Fläche: 2,1 ha |

Jugendhaus HausenNeubau eines Jugendhauses für ca. 60 Personen
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Bauherr: Stadt Frankfurt am Main Planungsumfang: HOAI 1- 9, Struktur: eingeschossiger |
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Ausstellung „ÜBERGÄNGE“ |
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Mit einer großen Vernissage am 08.11.2002 begleiteten mehr als 20 darstellende Künstler den Übergang der ehemaligen McNair-Kaserne in eine friedliche Zukunft. Der Titel „Übergänge“ wurde von Rohland Zehetmeier, dem künstlerischen Leiter des Projektes, vorgeschlagen. Die militärische Vergangenheit der Kaserne endete am 15. 11.2002 mit dem Beginn der Bauarbeiten am letzten Bauabschnitt . |
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Das ehemalige „MöbelCity Wesner“ an der Kurmainzer Strasse in Frankfurt-Höchst
Nicht auf der grünen Wiese, sondern direkt in Höchst, in der Kurmainzer Strasse, hatte das Möbelhaus „Möbel City Wesner“ seinen Standort. Gut 25000 m2 Verkaufs- und Ausstellungsfläche, Polsterei und Lagerverkauf gehörten dazu. 150 Mitarbeiter beschäftigte das Unternehmen, bis es 2007 Konkurs ging.

Im Sommer 2008 begann die BSMF im Auftrag der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) mit dem Rückbau der Bestandgebäude. Der größte Teil der 70er Jahre-Bauten musste abgebrochen werden. Zu schlecht waren die statischen Eigenschaften. Lediglich das Betongerippe der ehemaligen Ausstellungshallen konnten erhalten werden. Geplant war, diesen Standort für eine Mischnutzung aus Gewerbe- und Wohneinheiten zu nutzen.
Heute beherbergt das Haus Büroräume im Erdgeschoss, das „Hessische Haus des Jugendrechts“ im ersten OG sowie 17 sozial geförderte Wohnungen in den beiden obersten Stockwerken. Separate Eingänge für jeden der drei Nutzungsbereiche garantieren ein störungsfreies Nebeneinander. Aufgrund der statischen Bedingungen und der Gebäudetiefe von 25 Metern wurden die Wohnungen im 2. OG um einen Innenhof angeordnet. Vom Laubengang des Dachgeschosses aus blicken die zukünftigen Mieter über den Höchster Stadtpark und auf die Frankfurter Skyline.

Stadtumbau Bahnhofsviertel |
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Wohnen und Leben im Bahnofsviertel2006 hat die Stadt Frankfurt das Bahnhofsviertels als Stadtumbaugebiet nach §171a BauGB festgelegt. um das Quartier als Wohnstandort wieder attraktiv zu machen und dem hohen Gebäudeleerstand zu begegnen. Unter Einbeziehung der Bürger wurde ein städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet, dass auch die vorhandene Nutzungsmischung berücksichtigt. Die BSMF übernahm 2007 in einer Arbeitsgemeinschaft mit der S.T.E.R.N Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH aus Berlin die Projektsteuerung zum Stadtumbau. Ihr obliegt die Präzisierung, Fortführung und Umsetzung des Konzeptes und die Öffentlichkeitsarbeit. Sie akquiriert konkrete Projekte, berät zur Nutzung und Akquisition von Fördermitteln und gewinnt private Investoren und Eigentümer für innovative Leitprojekte. |
Offenes BürgerbüroUm die Kommunikation im Viertel zu fördern und das Stadtteilimage zu verbessern besetzt die BSMF an vier Tagen in der Woche einStadtteilbüro . (Montags, dienstags von 14 – 17 Uhr, mittwochs von 16-19 Uhr, freitags von 10-13 Uhr) stehen in der Moselstraße 6a die Türen für Anwohner, Eigentümer und Interessenten zur Information und Beratung offen. Hier entstehen Ideen für die Verwendung leer stehender Flächen, wird über laufende Projekte informiert und die "Bahnhofsviertelnacht" gemeinsam mit dem Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt vorbereitet. |
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Erfolgreiche ProjekteSeit Projektbeginn wurden im Bahnhofsviertel ca. 250 Wohnungen durch die Stadt Frankfurt gefördert, ca. 140 davon sind durch Umnutzung ehemaliger Büro- oder Geschäftsräume neu entstanden. Neben Wohnraumprojekten werden durch das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau" auch Projekte im öffentlichen Raum finanziert. Mit Hilfe dieser Mittel wurde u.a. ein neuer, öffentlicher Spielplatz in der Moselstraße auf dem Schulhof der der Karmeliterschule errichtet. Als Projektsteuerer betreute die BSMF das Projekt von der Entwicklung des Konzeptes bis zur Übergabe des Spielplatzes an die Kinder des Viertels. Die Schüler und Schülerinnen der Karmeliterschule wurden in diesen Prozess aktiv eingebunden. In einem Workshop entwarfen sie Modellvorschläge für die Gestaltung des neuen Spielplatzes und seiner Geräte. |
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