Im Wettbewerbsverfahren zur Gestaltung der Quartiersmitte des "Schönhof-Viertels" stehen die Sieger fest. Die Entscheidung der Jury fiel auf die Beiträge des Stuttgarter Büro Ackermann + Raff sowie auf Menges Scheffler Architekten aus Frankfurt.

Die Projektpartner Instone Real Estate Development GmbH und Nassauische Heimstätte entwickeln das ehemalige Siemensquartier und weitere Grundstücke in Frankfurt-Bockenheim in Abstimmung mit der Stadt Frankfurt  zu einem neuen Stadtteil mit überwiegender Wohnnutzung. Für das gesamte Quartier streben die Projektpartner eine hohe architektonische Vielfalt und Qualität an. Im Kern des Bebauungsgebietes entstehen als Quartiersmitte zwei nutzungsgemischte Gebäudekomplexe in blockartiger Bebauung mit dazwischenliegendem Quartiersplatz. Während im nördlichen Gebäudeblock eine Einzelhandelsnutzung mit darüber liegender Wohnnutzung vorgesehen ist, wird im südlich gelegenen Komplex erstmalig in Frankfurt eine Grundschule mit Wohnen kombiniert.

Im Zuge der Bebauung des Schönhof-Viertels wird es noch weitere konkurrierende Verfahren geben. Das für die Quartiersmitte ist angesichts der Größe der Baufelder und der unterschiedlichen Nutzergruppen das komplexeste. Für das Europaweit ausgeschriebene Wettbewerbsverfahren hatten sich 100 Büros beworben. Zugelassen wurden 12 Teilnehmer. Das Verfahren wurde im Auftrag der Projektpartner als nicht-offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschalteten Bewerbungsverfahren von der BSMF vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert.