Für Kinder und Jugendliche ist es, unabhängig von ihrer jeweiligen Herkunft, notwendig, an die darstellenden Künste so früh wie möglich herangeführt zu werden: Zum einen, um kulturelle Teilhabe zu erfahren; dies stärkt das Selbstbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl. Zum anderen, um die Möglichkeiten von darstellendem Spiel, Tanz, körperlichem und sprachlichem Ausdruck als eine reiche kulturelle Tradition kennenzulernen, die zur Identifikation einlädt. Die Erfahrung zeigt: Frühe künstlerische Erlebnisse brennen sich buchstäblich ins Gedächtnis ein und können im positiven Sinn prägend für das ganze Leben sein. 

Eine durchgeführte Bedarfsanalyse hat gezeigt, dass - ins-besondere vor dem Hintergrund der stetig steigenden Einwohnerzahlen der Stadt - die Einrichtung eines eigenständigen Theaters für Kinder und Jugendliche in Frankfurt notwendig ist. Das Zoogesellschaftshaus ist seit Jahren mindergenutzt und sanierungsbedürftig. Die Untersuchungen haben ergeben, dass ein multifunktionales, aktuellen pädagogischen und künstlerischen Standards entsprechend partizipativ ausgestaltetes Zentrum für Kinder- und Jugendtheater dort untergebracht werden kann. Auf diese Weise wird das Zoogesellschaftshaus reaktiviert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Neben dem Kinder- und Jugendtheater sollen Flächen für die Verwaltung des Zoologischen Gartens, einer Zooschule sowie Präsentationsflächen zum Thema Naturschutz und Biodiversität geschaffen werden. 

Es wird ein nichtoffener Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 durchgeführt. Die Gesamtkosten des Bauwerks (Kosten-gruppen 300 - 400) betragen 20,4 Mio. Euro netto. Diese Kosten-angabe ist als absolute Kostenobergrenze zu verstehen.

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Die Stadt Kassel verzeichnet eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum, der nur ein begrenztes Angebot an Baulandreserven gegenübersteht. Um den Bedarf an Wohnungen decken zu können, rücken im Rahmen der Innenentwicklung auch bislang eher untergenutzte Flächen in den Fokus der Stadtentwicklung. Auf dem Wettbewerbsgebiet, das in dem Stadtteil Südstadt liegt, befinden sich zum einen das ehemalige Versorgungsamt und zum anderen Wohnungsbestände der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH. Das Gebäude des ehemaligen Versorgungsamtes ist leerstehend und in einem baufälligen Zustand. Die ebenfalls zum Wettbewerbsgebiet gehörenden Wohnungsbestände sind derzeit noch bewohnt und sollen kurz- bis mittelfristig der geplanten Projektentwicklung weichen.

Die Wohnstadt ist weiter im Besitz von benachbarten Wohnungsbeständen im näheren Umfeld. Mit diesem Wettbewerb möchte sie das Gebiet zu einem attraktiven Wohnquartier mit überwiegender Wohnnutzung und Nahversorgungseinrichtungen entwickeln. Das Wettbewerbsgebiet zwischen Frankfurter Straße, Heinrich-Heine-Straße und der Rembrandtstraße soll in einem Realisierungswettbewerb qualitätsvoll neu geordnet werden und somit einen wichtigen Baustein zur Weiterentwicklung der Kasseler Südstadt beitragen. mehr...

 

Instone Real Estate Development GmbH und Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft haben das ehemalige Siemensquartier und weitere Grundstücke in Frankfurt-Bockenheim erworben und entwickeln mit der Stadt Frankfurt das ehemalige Gewerbe- und Industriegebiet zu einem neuen Stadtteil. Auf insgesamt über 12,5 ha entsteht das neue Wohnquartier mit mehreren Kindertagesstätten, einer Grundschule und einem Nahversorgungszentrum. Die Mehrfachbeauftragung umfasst die Baufelder F2 und F3 (siehe Anlage 01). Zentrale Aufgabenstellung wird es sein, eine attraktive Wohnnutzung inkl. Kita für die Baufelder F2-F3 zu entwickeln. mehr...

 

Um höheren Schülerzahlen sowie den Anforderungen aktueller pädagogischer Konzepte nachzukommen, ist seitens des Hochtaunuskreises als Auslober des nicht-offenen Realisierungswettbewerbs ein Neubau der Grundschule Königstein geplant. Die Schule soll ihren bisherigen Standort eingebettet mitten im Ortskern Königsteins behalten. So ist der Schulweg für viele Kinder fußläufig zu bewältigen und die Schule kann ihre Bedeutung als wichtiger Stadtbaustein Königsteins aufrecht erhalten. Das Grundstück stellt nicht nur aufgrund seiner gebauten Umgebung und der verkehrlichen Situation im Stadtkern eine Herausforderung dar, sondern auch durch die für Königstein so typische Topographie: Am Hang liegend ist das zukünftige Gebäude den Gegebenheiten entsprechend zu konzeptionieren. Es soll eine moderne vierzügige Grundschule mit Ganztagsbereich sowie einer Schulsporthalle (15m x 27m) entstehen, die hohen Ansprüchen an Funktionalität und Pädagogik gerecht wird. mehr...

Die Stadteingänge der Stadt Eschwege bilden einen der Schwerpunkte in der künftigen Stadtentwicklung und dem Nikolaiplatz kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Da an den Platz vielfältige Gestaltungs- und Nutzungsansprüche gestellt werden, soll im Rahmen eines nichtoffenen Realisierungswettbewerbs die beste Lösung gefunden werden. 

Der Wettbewerb umfasst die Umgestaltung der öffentlichen Platzfläche des Nikolaiplatzes sowie die Reduzierung und Neuordnung der vorhandenen Stellplätze. Gestaltungsvorschläge zu den rückwärtigen, privaten Grundstücksbereichen der angrenzenden Bebauung sind im Zuge der Umgestaltung der Platzfläche gewünscht. Ziel ist die Herstellung einer barrierefreien, funktional vielseitig nutzbaren Platzfläche, die gleichzeitig den denkmalpflegerischen Ansprüchen des auf dem Platz befindlichen Nikolaiturmes gerecht werden kann. Das Wettbewerbsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 3.000 m². mehr...

 

Die Stadt Aschaffenburg plant im Rahmen der Aufwertung und Neugestaltung des Schlossufers die Errichtung einer Aufzugsanlage mit Verbindungsbrücke vom Mainufer (Suicardusstraße) zum Schloss Johannisburg. Der Aufzug soll die historische Befestigungsanlage barrierefrei erschließen und so das Mainufer mit der Oberstadt verbinden. Die Förderhöhe beträgt ca. 14 m. Der Neubau befindet sich im denkmalgeschützten Bereich, weshalb Eingriffe in die Sandstein-Stützmauer zu minimieren sind. Der Aufzug soll zwei Haltestellen aufweisen und mindestens 13 Personen befördern können. Ein Kabinenmaß von mindestens 1,10 x 2,10 m ist vorgesehen. Die Fördergeschwindigkeit soll 1,0m/sec. betragen.

Das Vorhaben ist Bestandteil des Bundesförderprogrammes „Nationale Projekte des Städtebaus“. Nationale Projekte des Städtebaus zeichnen sich durch eine besonders nationale bzw. internationale Wahrnehmbarkeit, sehr hoher fachlicher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen und hohem Innovationspotenzial aus. Dieser Status muss berücksichtigt werden, insbesondere bei der Qualität des Projektprozesse, dessen Transparenz und der Vermittlung an die Öffentlichkeitmehr...

 

Instone Real Estate Development GmbH und Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft haben das ehemalige Siemensquartier und weitere Grundstücke in Frankfurt-Bockenheim erworben und entwickeln mit der Stadt Frankfurt das ehemalige Gewerbe- und Industriegebiet zu einem neuen Stadtteil mit überwiegender Wohnnutzung. Die Mehrfachbeauftragung umfasst das Baufeld C. Zentrale Aufgabenstellung wird es sein eine attraktive Wohnnutzung für die Baufelder C1-C3 zu entwickeln.

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Die BäderBetriebe Frankfurt GmbH betreiben 13 Schwimmbäder im Stadtgebiet Frankfurt am Main, unter anderem das gegenständliche Rebstockbad. Der Neubau des Rebstockbades ist als Ersatzneubau für das bestehende Rebstockbad am gleichen Standort vorgesehen und stellt das wichtigste Projekt der Bäderentwicklung in Frankfurt am Main dar. Das bestehende Rebstockbad ist das größte Erlebnisbad in Frankfurt am Main und wird jährlich von ca. 600.000 Gästen besucht. Für das bestehende Rebstockbad besteht auf Grund des Alters des Gebäudes und des baulichen Zustandes Handlungsbedarf. Auf Basis der Untersuchung verschiedener Entwicklungsmöglichkeiten für den Standort wurden der Abriss des Bestandsbades und die Errichtung eines Ersatzneubaus, in vergleichbarer Größe zum Bestand, entschieden.

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Die Stadt Reichelsheim (Wetterau) beabsichtigt aufgrund der gestiegenen Bedarfe und des erhöhten Versorgungsumfanges eine neue sechsgruppige Kindertagesstätte zu errichten. Die Kindertages-stätte soll ein richtungsweisendes Projekt mit hohen Ansprüchen an die Funktionalität und die Energieeffizienz werden. Im Bereich des avisierten Standortes befinden sich mehrere Sportanlagen sowie ein Bürgerhaus. Das Grundstück ist unbebaut und frei von rechtlichen Belastungen. Das Raumprogramm umfasst 1.230 m² Nettogrundfläche. 

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